Agb
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Schnittmanufaktur Patricia Pohl & Jonas Ilg GbR
Stand: 01.09.2026
1. Geltungsbereich, Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen der
Schnittmanufaktur Patricia Pohl & Jonas Ilg GbR
Schloßstraße 4, 73033 Göppingen
vertreten durch die Gesellschafter Patricia Pohl und Jonas Ilg
Telefon: 07161 9886688, E-Mail: kontakt@schnittmanufaktur.com
USt-IdNr.: DE350946684
– nachfolgend „Salon“ –
und ihren Kundinnen und Kunden – nachfolgend „Kunde“ – über
a) Friseur- und Kosmetikdienstleistungen an den Standorten Göppingen, Schloßstraße 4, und Dürnau, Bahnhofstraße 5,
b) die Vereinbarung von Terminen, auch über das Online-Buchungssystem des Salons,
c) den Verkauf von Gutscheinen,
d) den Verkauf von Pflege- und Stylingprodukten.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Diese AGB werden Vertragsbestandteil, wenn der Salon den Kunden vor Vertragsschluss ausdrücklich auf sie hinweist, ihm die Möglichkeit verschafft, in zumutbarer Weise von ihrem Inhalt Kenntnis zu nehmen, und der Kunde mit ihrer Geltung einverstanden ist (§ 305 Abs. 2 BGB).
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Salon stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(5) Individuell zwischen Salon und Kunde getroffene Vereinbarungen gehen diesen AGB in jedem Fall vor (§ 305b BGB).
(6) Es gilt jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB. Eine nachträgliche einseitige Änderung bereits geschlossener Verträge durch den Salon findet nicht statt.
2. Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Leistungen im Salon, in Preisverzeichnissen, auf der Website, im Buchungssystem sowie in sozialen Medien stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot abzugeben.
(2) Terminvereinbarung im Salon oder telefonisch: Der Vertrag kommt zustande, wenn der Salon den vom Kunden gewünschten Termin bestätigt.
(3) Online-Terminbuchung: Buchungen über das Online-Buchungssystem des Salons, erreichbar unter schnittmanufaktur.belbo.com, sind ein verbindliches Angebot des Kunden auf Abschluss eines Vertrags über die ausgewählte Leistung zum gewählten Termin. Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung des Salons in Textform (E-Mail oder SMS) zustande. Eine bloße Eingangsbestätigung des Buchungssystems stellt noch keine Annahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich als Terminbestätigung bezeichnet ist.
(4) Der vereinbarte Termin ist verbindlich. Der Salon reserviert für den Kunden das gebuchte Zeitfenster einschließlich der zugeordneten Mitarbeiterin oder des zugeordneten Mitarbeiters ausschließlich für diesen und vergibt es in dieser Zeit nicht anderweitig. Der Kunde ist verpflichtet, zum vereinbarten Termin zu erscheinen; Ziffer 8 gilt ergänzend.
(5) Kauf von Pflegeprodukten und Gutscheinen im Salon: Der Vertrag kommt durch Übergabe der Ware bzw. des Gutscheins gegen Zahlung des Kaufpreises zustande.
(6) Kauf von Gutscheinen über die Website: Die Bestellung des Kunden ist ein verbindliches Angebot. Der Vertrag kommt mit Zugang der Bestellbestätigung des Salons in Textform zustande. Der Bestellvorgang ist so ausgestaltet, dass der Kunde vor Absenden der Bestellung die Möglichkeit hat, seine Eingaben zu erkennen und zu korrigieren (§ 312i Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB) und dass die Schaltfläche zur Auslösung der Bestellung mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung beschriftet ist (§ 312j Abs. 3 BGB).
(7) Der Vertragstext wird vom Salon gespeichert und dem Kunden bei online geschlossenen Verträgen zusammen mit diesen AGB in Textform übermittelt (§ 312f Abs. 2 BGB). Vertragssprache ist Deutsch.
3. Leistungsumfang, Beratung und Grenzen der Machbarkeit
(1) Der Salon erbringt Friseur- und Kosmetikdienstleistungen nach den anerkannten Regeln des Friseurhandwerks. Geschuldet ist die fachgerechte Herstellung des vereinbarten Ergebnisses (§ 631 BGB).
(2) Vor jeder Behandlung findet ein Beratungsgespräch statt, in dem der gewünschte Leistungsumfang, das angestrebte Ergebnis und der voraussichtliche Preis besprochen werden. Maßgeblich für den Vertragsinhalt ist das Ergebnis dieses Beratungsgesprächs.
(3) Das erreichbare Ergebnis hängt maßgeblich von der Ausgangsbeschaffenheit des Haares ab, insbesondere von Struktur, Porosität, Naturfarbe, Vorbehandlungen und Haargesundheit. Der Salon weist den Kunden im Beratungsgespräch darauf hin, wenn ein gewünschtes Ergebnis nach fachlicher Einschätzung nicht, nicht in einem Termin oder nicht ohne Substanzverlust erreichbar ist. Vorlagen des Kunden, etwa Fotos aus sozialen Medien, begründen keine Beschaffenheitsvereinbarung, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
(4) Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen und während der Behandlung erforderlich oder gewünscht werden, werden nur nach vorheriger Absprache mit dem Kunden und nach vorheriger Nennung des hierfür anfallenden Preises erbracht.
(5) Der Salon ist berechtigt, die Leistung durch fachlich geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen zu lassen. Ein Anspruch auf Bedienung durch eine bestimmte Person besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
(6) Der Salon ist berechtigt, die Durchführung einer Behandlung abzulehnen, wenn nach fachlicher Einschätzung eine Schädigung des Haares oder der Kopfhaut zu besorgen ist, der Kunde erforderliche Mitwirkungshandlungen nach Ziffer 10 verweigert oder erkennbar unrichtige Angaben zu Vorbehandlungen gemacht hat.
4. Preise und Preisangaben
(1) Es gelten die im Salon ausgehängten und auf der Website veröffentlichten Preise in der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Fassung. Der Salon hält ein Preisverzeichnis über die Preise seiner wesentlichen Leistungen in den Geschäftsräumen und im Schaufenster bereit (§ 12 PAngV).
(2) Alle Preise sind Gesamtpreise in Euro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer (§ 3 Abs. 1 PAngV).
(3) Für Schnitt-, Styling- und vergleichbare Leistungen gelten die im Preisverzeichnis ausgewiesenen Festpreise. Für Farbleistungen, insbesondere Farbveränderungen, Blondierungen, Strähnentechniken und Farbkorrekturen, gelten die im Preisverzeichnis ausgewiesenen Verrechnungssätze; im Preisverzeichnis ist angegeben, ob die Materialkosten in den Verrechnungssätzen enthalten sind (§ 12 Abs. 1 Satz 2 und 3 PAngV). Der Salon nennt dem Kunden vor Beginn der Behandlung den voraussichtlich anfallenden Gesamtbetrag.
(4) Ergibt sich während der Behandlung, dass der nach Absatz 3 genannte voraussichtliche Betrag voraussichtlich um mehr als 10 % überschritten wird, unterrichtet der Salon den Kunden hierüber unverzüglich und holt dessen Zustimmung zur Fortsetzung ein. Ohne diese Zustimmung schuldet der Kunde nur den bis dahin genannten Betrag.
(5) Für aufwändige Leistungen kann auf Wunsch des Kunden ein gesonderter Kostenvoranschlag erstellt werden; für diesen gelten die dort getroffenen Regelungen vorrangig.
5. Zahlung, Fälligkeit, Verzug
(1) Die Vergütung ist nach Erbringung der Leistung sofort und ohne Abzug fällig (§ 641 Abs. 1 BGB). Der Kaufpreis für Waren und Gutscheine ist bei Übergabe bzw. bei Bestellung fällig.
(2) Im Salon akzeptiert der Salon Barzahlung, Girocard und Kreditkarte. Für Bestellungen über die Website und für Online-Terminbuchungen akzeptiert der Salon Kreditkarte, PayPal und Klarna (Rechnungskauf und Sofortüberweisung). Die Abwicklung erfolgt über die Zahlungsdienstleister Stripe, PayPal und Klarna. Ein Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsart besteht nicht.
(3) Für die Nutzung der angebotenen Zahlungsarten wird kein gesondertes Entgelt erhoben (§ 270a BGB). Bei Auswahl bestimmter Zahlungsarten kann der jeweilige Zahlungsdienstleister eine Identitäts- und Bonitätsprüfung durchführen; Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzinformation des Salons sowie aus den Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.
(4) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Salon berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen (§ 288 Abs. 1 BGB: fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz). Ein Verbraucher kommt spätestens dann in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung leistet, sofern er hierauf in der Rechnung besonders hingewiesen wurde (§ 286 Abs. 3 Satz 1 BGB).
(5) Für jede nach Verzugseintritt versandte schriftliche Mahnung berechnet der Salon eine Pauschale von 2,50 Euro zur Abgeltung des Verzugsschadens. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist. Die Geltendmachung weitergehender Verzugsschäden bleibt unberührt.
(6) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
6. Termine und Verspätung
(1) Der Kunde wird gebeten, pünktlich zum vereinbarten Termin zu erscheinen.
(2) Erscheint der Kunde mehr als 15 Minuten nach dem vereinbarten Beginn, ist der Salon berechtigt, den Leistungsumfang so anzupassen, dass er innerhalb der verbleibenden reservierten Zeit fachgerecht erbracht werden kann. Berechnet wird in diesem Fall nur die tatsächlich erbrachte Leistung.
(3) Ist eine fachgerechte Erbringung in der verbleibenden Zeit nicht möglich, ist der Salon berechtigt, die Leistung abzulehnen und den Termin abzusagen. In diesem Fall gilt Ziffer 8 entsprechend.
(4) Muss der Salon einen Termin aus Gründen absagen, die er zu vertreten hat, bietet er dem Kunden einen Ersatztermin an. Weitergehende Ansprüche des Kunden richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
7. Absage und Umbuchung durch den Kunden
(1) Der Kunde kann einen vereinbarten Termin bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei absagen oder verlegen. Bei Terminen mit einer vereinbarten Dauer von mehr als 120 Minuten beträgt diese Frist 48 Stunden.
(2) Die Absage kann telefonisch, per E-Mail, über das Online-Buchungssystem oder persönlich im Salon erfolgen. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zugang der Absage beim Salon.
(3) Bei fristgerechter Absage entstehen dem Kunden keine Kosten. Eine geleistete Anzahlung wird vollständig erstattet oder auf Wunsch des Kunden auf den Ersatztermin angerechnet; Ziffer 9 Absatz 5 bleibt unberührt.
8. Nichterscheinen und nicht rechtzeitige Absage (Ausfallentschädigung)
(1) Der Salon vergibt Termine ausschließlich als feste Einzeltermine. Die reservierte Zeit steht ausschließlich dem jeweiligen Kunden zur Verfügung und wird nicht doppelt belegt. Das Erscheinen des Kunden zum vereinbarten Zeitpunkt ist eine für die Erbringung der Leistung erforderliche Mitwirkungshandlung.
(2) Erscheint der Kunde ohne fristgerechte Absage nach Ziffer 7 nicht zum vereinbarten Termin oder sagt er den Termin erst nach Ablauf der Frist nach Ziffer 7 Absatz 1 ab, gerät er mit der Annahme der Leistung in Verzug (§§ 293, 295, 296 BGB). Auf ein Verschulden des Kunden kommt es hierfür nicht an.
(3) Der Salon kann in diesem Fall eine Ausfallentschädigung in Höhe von 50 % des Preises der vereinbarten Leistung verlangen. Bei Leistungen, für die der Salon Material eigens für den Kunden beschafft hat, treten die tatsächlich angefallenen und nicht anderweitig verwendbaren Materialkosten hinzu.
(4) Der Anspruch nach Absatz 3 entfällt vollständig, soweit der Salon die freigewordene Zeit tatsächlich anderweitig genutzt hat, und ermäßigt sich um Aufwendungen, die dem Salon durch das Nichterscheinen erspart geblieben sind (§ 615 Satz 2 BGB entsprechend). Der Salon bemüht sich in zumutbarem Umfang, den freigewordenen Termin anderweitig zu vergeben.
(5) Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass dem Salon kein Schaden oder Ausfall oder ein wesentlich geringerer Schaden oder Ausfall entstanden ist. Führt der Kunde diesen Nachweis, entfällt oder ermäßigt sich der Anspruch entsprechend.
(6) Die Ausfallentschädigung stellt kein Entgelt für eine erbrachte Leistung dar. Sie wird ohne Umsatzsteuer berechnet.
(7) Der Salon ist berechtigt, für Kunden, die wiederholt Termine nicht wahrnehmen oder nicht fristgerecht absagen, künftige Terminvereinbarungen von einer Anzahlung nach Ziffer 9 abhängig zu machen oder von einer weiteren Terminvergabe abzusehen.
9. Anzahlung bei aufwändigen Leistungen
(1) Bei Leistungen mit einer vereinbarten Dauer von mehr als 60 Minuten oder einem voraussichtlichen Leistungswert von mehr als 100 Euro – insbesondere bei Farbkorrekturen, Blondierungen mit mehreren Arbeitsschritten und Haarverlängerungen oder -verdichtungen – kann der Salon eine Anzahlung verlangen.
(2) Die Anzahlung beträgt 50 % des voraussichtlichen Leistungspreises. Wird für den Kunden Fremdhaar oder sonstiges Material individuell beschafft, kann der Salon zusätzlich die vollen Kosten dieses Materials als Anzahlung verlangen. Der Salon kann im Einzelfall ganz oder teilweise auf die Anzahlung verzichten.
(3) Die Anzahlung ist sofort bei Terminvereinbarung fällig. Erfolgt die Terminvereinbarung nicht im Salon, ist die Anzahlung unverzüglich, spätestens innerhalb von drei Werktagen nach Zugang der Terminbestätigung zu leisten. Die Terminreservierung erfolgt vorbehaltlich des Eingangs der Anzahlung.
(4) Die Anzahlung wird auf die Vergütung der erbrachten Leistung angerechnet.
(5) Sagt der Kunde den Termin fristgerecht nach Ziffer 7 ab, wird die Anzahlung vollständig erstattet oder auf Wunsch auf einen Ersatztermin übertragen. Ausgenommen sind die Kosten für bereits individuell beschafftes Fremdhaar oder sonstiges Material, soweit dieses nicht anderweitig verwendbar und nicht rückgabefähig ist; das Material wird dem Kunden in diesem Fall ausgehändigt.
(6) Erscheint der Kunde nicht oder sagt er nicht fristgerecht ab, wird die Anzahlung auf den Anspruch nach Ziffer 8 angerechnet. Ein danach verbleibender Restbetrag wird dem Kunden unverzüglich erstattet. Ein ersatzloser Verfall der Anzahlung findet nicht statt.
(7) Kommt der Vertrag aus Gründen nicht zur Durchführung, die der Salon zu vertreten hat, wird die Anzahlung vollständig erstattet.
10. Chemische Behandlungen: Aufklärung, Verträglichkeitstest, Mitwirkung des Kunden
(1) Chemische Behandlungen – insbesondere Blondierungen, Farbveränderungen, Farbkorrekturen, Dauerwellen und Glättungsbehandlungen – sind mit spezifischen Risiken für Haar und Kopfhaut verbunden. Hierzu zählen insbesondere allergische Reaktionen, Reizungen und Verätzungen der Kopfhaut, Strukturschäden und Haarbruch sowie ein von der Erwartung abweichendes Farbergebnis.
(2) Der Salon klärt den Kunden vor der Behandlung über die typischen Risiken und die realistisch erreichbaren Ergebnisse auf. Die Aufklärung wird in einem Beratungs- und Risikoprotokoll dokumentiert, das der Kunde durch Unterschrift bestätigt.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, vor der Behandlung wahrheitsgemäß und vollständig Auskunft zu geben über
a) sämtliche Vorbehandlungen des Haares innerhalb der letzten 24 Monate, insbesondere Färbungen, Blondierungen, Tönungen, Dauerwellen, Glättungen sowie die Anwendung von Henna, Pflanzenfarben, Metallsalzen oder Produkten aus dem Einzelhandel,
b) bekannte Allergien und Unverträglichkeiten, insbesondere gegenüber Haarfarben, p-Phenylendiamin (PPD), Ammoniak, Duft- oder Konservierungsstoffen,
c) Erkrankungen oder Verletzungen der Kopfhaut,
d) eine bestehende Schwangerschaft oder Stillzeit,
e) die Einnahme von Medikamenten, die die Haarstruktur oder die Empfindlichkeit der Kopfhaut beeinflussen können.
(4) Der Salon empfiehlt vor der erstmaligen Anwendung oxidativer Haarfarben oder Blondierungen die Durchführung eines Sensibilisierungstests (Verträglichkeitstest) frühestens 48 Stunden vor der Behandlung entsprechend den Anwendungshinweisen des Herstellers. Der Test ist im Salon kostenfrei. Ein Sensibilisierungstest kann eine allergische Reaktion nicht mit Sicherheit ausschließen.
(5) Verweigert der Kunde die Auskunft nach Absatz 3 oder den empfohlenen Test nach Absatz 4, ist der Salon berechtigt, die Behandlung abzulehnen (Ziffer 3 Absatz 6). Führt der Salon die Behandlung gleichwohl durch, wird dies einschließlich der Verweigerung dokumentiert.
(6) Der Kunde ist verpflichtet, während der Behandlung auftretende Beschwerden – insbesondere Brennen, Jucken oder Schmerzen der Kopfhaut – unverzüglich der behandelnden Person mitzuteilen.
(7) Der Kunde ist verpflichtet, die ihm nach der Behandlung erteilten Pflegehinweise zu beachten. Dies gilt insbesondere für Wartezeiten bis zur nächsten Haarwäsche, die Verwendung geeigneter Pflegeprodukte und den Verzicht auf weitere chemische Eigenbehandlungen.
(8) Die Rechte des Kunden nach Ziffer 12 und Ziffer 13 bleiben von den vorstehenden Mitwirkungspflichten unberührt. Ein Mitverschulden des Kunden wird nach § 254 BGB berücksichtigt.
11. Haarverlängerung und Haarverdichtung (Extensions)
(1) Der Salon verwendet ausschließlich Fremdhaar und Befestigungsmaterialien, die er selbst bezieht. Die Verarbeitung vom Kunden mitgebrachten Materials erfolgt nicht.
(2) Die Haltbarkeit und Tragedauer von Extensions hängen wesentlich vom individuellen Haarwuchs, der Haarstruktur, der Pflege durch den Kunden und der Beachtung der erteilten Pflegehinweise ab. Angaben zur voraussichtlichen Tragedauer sind Erfahrungswerte und stellen keine Beschaffenheitsvereinbarung dar, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
(3) Der Salon weist darauf hin, dass Extensions bei unsachgemäßer Pflege, unterlassener Nachkontrolle oder Überschreitung der empfohlenen Tragedauer zu Verfilzungen, Zugbelastung und Haarverlust führen können. Der Kunde wird auf die empfohlenen Kontroll- und Wartungstermine hingewiesen.
(4) Farb- und Strukturabweichungen des Fremdhaars gegenüber dem Eigenhaar sowie natürliche Veränderungen des Fremdhaars durch Sonneneinstrahlung, Chlor-, Salz- oder Meerwasser und Pflegeprodukte stellen keinen Mangel dar.
12. Mängelrechte, Reklamation und Nachbesserung
(1) Für Mängel der Dienstleistung gelten die gesetzlichen Vorschriften des Werkvertragsrechts (§§ 633 ff. BGB).
(2) Ein Mangel liegt vor, wenn die Leistung nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufweist oder sich nicht für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet (§ 633 Abs. 2 BGB). Kein Mangel liegt vor, wenn die Leistung fachgerecht und entsprechend der getroffenen Vereinbarung erbracht wurde, das Ergebnis dem Kunden jedoch aus persönlichen Gründen nicht zusagt, oder wenn das gewünschte Ergebnis aufgrund der Ausgangsbeschaffenheit des Haares nicht erreichbar war und der Kunde hierauf vor der Behandlung hingewiesen wurde.
(3) Der Kunde wird gebeten, das Ergebnis noch im Salon zu prüfen und Beanstandungen möglichst unmittelbar anzuzeigen. Eine Anzeige zu einem späteren Zeitpunkt bleibt zulässig; die gesetzlichen Rechte des Kunden werden hierdurch nicht eingeschränkt.
(4) Liegt ein Mangel vor, kann der Kunde Nacherfüllung verlangen. Der Salon ist berechtigt, die Art der Nacherfüllung zu wählen (§ 635 Abs. 1 BGB); die zur Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen trägt der Salon (§ 635 Abs. 2 BGB).
(5) Der Kunde ist verpflichtet, dem Salon vor der Geltendmachung weitergehender Rechte Gelegenheit zur Nacherfüllung innerhalb einer angemessenen Frist zu geben (§§ 634 Nr. 2 bis 4, 636, 323, 281 BGB). Lässt der Kunde die Beanstandung ohne vorherige Fristsetzung durch einen anderen Betrieb beheben, kann er die hierfür entstandenen Kosten grundsätzlich nicht erstattet verlangen.
(6) Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen, verweigert der Salon sie ernsthaft und endgültig oder ist sie dem Kunden unzumutbar, kann der Kunde nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften die Vergütung mindern (§ 638 BGB), vom Vertrag zurücktreten (§ 636 BGB), Aufwendungsersatz nach Selbstvornahme (§ 637 BGB) oder Schadensersatz nach Maßgabe der Ziffer 13 verlangen.
(7) Für den Verkauf von Waren gelten die gesetzlichen Mängelrechte des Kaufrechts (§§ 434 ff. BGB) mit der gesetzlichen Verjährungsfrist von zwei Jahren ab Ablieferung (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB).
(8) Ein Umtausch- oder Rückgaberecht für im Salon gekaufte, mangelfreie Waren besteht nicht. Der Salon nimmt ungeöffnete und unbeschädigte Produkte innerhalb von 14 Tagen gegen Vorlage des Kassenbelegs kulanzweise zurück und erstattet den Kaufpreis in Form eines Gutscheins. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht. Die gesetzlichen Mängelrechte und ein etwaiges Widerrufsrecht nach Ziffer 16 bleiben unberührt.
13. Haftung
(1) Der Salon haftet unbeschränkt
a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Salons, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen,
b) für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Salons, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen,
c) bei arglistigem Verschweigen eines Mangels oder bei Übernahme einer Garantie,
d) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Salon der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Salons für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
(4) Eine Änderung der gesetzlichen Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.
(5) Der Salon übernimmt keine Verwahrung mitgebrachter Gegenstände. Garderobe und persönliche Gegenstände werden auf eigene Gefahr des Kunden abgelegt. Der Kunde wird gebeten, Wertgegenstände bei sich zu führen. Die Haftung des Salons nach den Absätzen 1 bis 3 bleibt unberührt.
14. Gutscheine
(1) Der Salon gibt Gutscheine über einen bestimmten Geldbetrag (Wertgutscheine) aus. Gutscheine können im Salon und über die Website erworben werden.
(2) Gutscheine sind einlösbar für sämtliche Dienstleistungen und Waren des Salons an beiden Standorten.
(3) Gutscheine unterliegen der regelmäßigen gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Eine kürzere Einlösefrist wird nicht vereinbart. Das Ausstellungsdatum wird auf dem Gutschein vermerkt.
(4) Gutscheine sind übertragbar und können auch von einer anderen Person als dem Erwerber eingelöst werden. Der gewerbliche Weiterverkauf von Gutscheinen ist nicht gestattet.
(5) Übersteigt der Wert des Gutscheins den Preis der in Anspruch genommenen Leistung, wird über den Restbetrag ein neuer Gutschein ausgestellt oder der Restbetrag auf dem Gutschein vermerkt. Der Restbetrag verfällt nicht; für ihn gilt die Frist nach Absatz 3 unverändert fort.
(6) Reicht der Gutscheinwert nicht aus, ist der Differenzbetrag vom Kunden auszugleichen.
(7) Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts oder eines Restguthabens ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, wenn dem Kunden die Einlösung aus Gründen unmöglich oder unzumutbar ist, die der Salon zu vertreten hat.
(8) Der Salon führt die ausgegebenen Gutscheine unter einer individuellen Gutscheinnummer. Bei Verlust oder Diebstahl sperrt der Salon den Gutschein auf Anzeige des Erwerbers und stellt einen Ersatzgutschein aus, sofern der Gutschein noch nicht eingelöst wurde.
(9) Bei online erworbenen Gutscheinen steht dem Kunden das Widerrufsrecht nach Ziffer 16 zu.
15. Verkauf von Pflegeprodukten
(1) Der Verkauf von Pflege- und Stylingprodukten erfolgt auf Grundlage des Kaufrechts (§§ 433 ff. BGB).
(2) Abbildungen und Beschreibungen dienen der Veranschaulichung. Herstellerbedingte Änderungen von Rezeptur, Verpackung oder Gebindegröße bleiben vorbehalten, soweit sie für den Kunden zumutbar sind und den vertragsgemäßen Gebrauch nicht beeinträchtigen.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, die Anwendungs- und Warnhinweise des Herstellers zu beachten.
(4) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Salons (§ 449 BGB).
16. Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen
(1) Verbrauchern steht bei Verträgen, die ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln geschlossen werden (Fernabsatzverträge, § 312c BGB) – insbesondere bei online erworbenen Gutscheinen und bei online oder telefonisch vereinbarten Dienstleistungsterminen – ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 1 in Verbindung mit § 355 BGB zu.
(2) Die Einzelheiten ergeben sich aus den Widerrufsbelehrungen in Anhang A (Dienstleistungen und Terminbuchungen) und Anhang B (Gutscheine) sowie aus dem Muster-Widerrufsformular in Anhang C. Die Anhänge sind Bestandteil dieser AGB.
(3) Bei Verträgen über Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Salon die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit ihrer Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Kunde dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Salon verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
(4) Widerruft der Kunde einen Vertrag über eine Dienstleistung, nachdem er das Verlangen nach Absatz 3 gestellt hat, schuldet er Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen (§ 357 Abs. 8 BGB).
(5) Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde (§ 312g Abs. 2 Nr. 3 BGB), sowie bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB).
(6) Verträge, die im Salon unter gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit beider Parteien geschlossen werden, sind keine Fernabsatzverträge; ein Widerrufsrecht besteht hierfür nicht.
17. Minderjährige
(1) Dienstleistungen an Personen unter 18 Jahren werden nur mit Einwilligung eines gesetzlichen Vertreters erbracht (§§ 107, 108 BGB). Bei Leistungen im Rahmen des üblichen Taschengeldes gilt § 110 BGB.
(2) Chemische Behandlungen im Sinne der Ziffer 10 werden an Personen unter 16 Jahren nur in Anwesenheit oder mit nachweislicher, vorheriger Einwilligung eines gesetzlichen Vertreters in Textform durchgeführt.
(3) Der Salon ist berechtigt, einen Nachweis über das Alter und über die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters zu verlangen.
18. Hausrecht und Verhalten im Salon
(1) Der Salon übt in seinen Geschäftsräumen das Hausrecht aus. Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten.
(2) In den Geschäftsräumen gilt Rauchverbot einschließlich elektronischer Zigaretten.
(3) Der Salon ist berechtigt, Kunden, die andere Kunden oder Mitarbeitende belästigen, den Betriebsablauf erheblich stören, sich diskriminierend oder gewalttätig verhalten oder erkennbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen, die Leistung zu verweigern und der Räume zu verweisen. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
(4) Begleitpersonen und Kinder sind willkommen. Aus Gründen der Arbeitssicherheit und wegen des Umgangs mit Chemikalien und scharfen Werkzeugen dürfen Kinder die Arbeitsbereiche nicht unbeaufsichtigt betreten. Die Aufsichtspflicht obliegt der Begleitperson.
(5) Das Mitbringen von Tieren ist nicht gestattet. Ausgenommen sind Assistenzhunde im Sinne des § 12e BGG.
19. Datenschutz und Bildaufnahmen
(1) Der Salon verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich nach Maßgabe der Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzinformation des Salons, die im Salon ausliegt und unter www.schnittmanufaktur.com/datenschutz abrufbar ist.
(2) Die Verarbeitung der zur Terminvereinbarung und Leistungserbringung erforderlichen Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. b DSGVO.
(3) Angaben zu Allergien, Unverträglichkeiten und Erkrankungen der Kopfhaut nach Ziffer 10 Absatz 3 sind Gesundheitsdaten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Ihre Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Grundlage der ausdrücklichen Einwilligung des Kunden (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO), die jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden kann.
(4) Foto- und Videoaufnahmen des Kunden zu Zwecken der Darstellung des Salons, insbesondere in sozialen Medien und auf der Website, werden ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten, freiwilligen und jederzeit widerruflichen Einwilligung erstellt und verwendet (Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. a DSGVO, §§ 22, 23 KUG). Die Erbringung der Dienstleistung ist nicht von der Erteilung dieser Einwilligung abhängig.
20. Verbraucherstreitbeilegung
(1) Der Salon ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG).
21. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO).
(2) Erfüllungsort ist der jeweilige Standort, an dem die Leistung erbracht wird.
(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz des Salons. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Anhang A – Widerrufsbelehrung für Dienstleistungen
Gilt für online oder telefonisch vereinbarte Termine über Friseur- und Kosmetikdienstleistungen.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Schnittmanufaktur Patricia Pohl & Jonas Ilg GbR, Schloßstraße 4, 73033 Göppingen, Telefon: +49 7161 9886688, E-Mail: kontakt@schnittmanufaktur.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online im Hilfebereich unserer Buchungsseite unter https://schnittmanufaktur.belbo.com/termin ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Anhang B – Widerrufsbelehrung für Gutscheine
Gilt für Wertgutscheine, die über den Gutscheinshop erworben und per E-Mail übermittelt werden.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Schnittmanufaktur Patricia Pohl & Jonas Ilg GbR, Schloßstraße 4, 73033 Göppingen, Telefon: +49 7161 9886688, E-Mail: kontakt@schnittmanufaktur.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online im Hilfebereich unseres Gutscheinshops unter https://schnittmanufaktur.belbo.com/gutscheine ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Anhang C – Muster-Widerrufsformular
Anlage 2 zu Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 1 Nummer 1 EGBGB
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
– An Schnittmanufaktur Patricia Pohl & Jonas Ilg GbR, Schloßstraße 4, 73033 Göppingen, E-Mail: kontakt@schnittmanufaktur.com:
– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
– Bestellt am (*)/erhalten am (*)
– Name des/der Verbraucher(s)
– Anschrift des/der Verbraucher(s)
– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
– Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
Anhang D – Ergänzende Bedingungen für Zahlungen im Online-Buchungsvorgang
Gilt für Zahlungen, die über das Online-Buchungssystem geleistet werden.
1. Geltungsbereich
(1) Diese ergänzenden Bedingungen gelten für Zahlungen, die im Rahmen der Online-Terminbuchung über das Buchungssystem der Schnittmanufaktur Patricia Pohl & Jonas Ilg GbR geleistet werden.
(2) Ergänzend gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Salons, insbesondere Ziffer 5 (Zahlung, Fälligkeit, Verzug), Ziffer 7 (Absage und Umbuchung), Ziffer 8 (Nichterscheinen) und Ziffer 9 (Anzahlung bei aufwändigen Leistungen). Bei Widersprüchen gehen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor.
2. Gegenstand der Online-Zahlung
(1) Soweit im Online-Buchungsvorgang eine Zahlung erhoben wird, handelt es sich ausschließlich um die Anzahlung nach Ziffer 9 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sie beträgt 50 % des voraussichtlichen Leistungspreises. Wird für den Kunden Fremdhaar oder sonstiges Material individuell beschafft, kommen die vollen Kosten dieses Materials hinzu.
(2) Der verbleibende Betrag ist nach Erbringung der Leistung im Salon zu zahlen (§ 641 Abs. 1 BGB).
(3) Die Anzahlung wird auf die Vergütung der erbrachten Leistung angerechnet.
3. Zahlungsarten und Zahlungsdienstleister
(1) Soweit im Online-Buchungsvorgang eine Zahlung erhoben wird, stehen folgende Zahlungsarten zur Verfügung: PayPal, Kreditkarte, Girocard und Klarna.
(2) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über die Zahlungsdienstleister Stripe, PayPal und Klarna. Der Salon speichert keine Zahlungsdaten des Kunden.
(3) Für die Nutzung der angebotenen Zahlungsarten wird kein gesondertes Entgelt erhoben (§ 270a BGB).
(4) Bei Auswahl bestimmter Zahlungsarten kann der Zahlungsdienstleister eine Identitäts- und Bonitätsprüfung durchführen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzinformation des Salons unter www.schnittmanufaktur.com/datenschutz sowie aus den Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.
4. Fälligkeit und Wirksamkeit der Reservierung
(1) Wird die Anzahlung im Buchungsvorgang erhoben, ist sie mit dessen Abschluss fällig. Andernfalls gilt Ziffer 9 Absatz 3 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
(2) Die Terminreservierung erfolgt vorbehaltlich des Eingangs der Anzahlung. Geht die Anzahlung nicht ein, kann der Salon den Termin anderweitig vergeben.
5. Rückzahlung
(1) Sagt der Kunde den Termin fristgerecht nach Ziffer 7 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ab, wird die Anzahlung vollständig erstattet oder auf Wunsch auf einen Ersatztermin übertragen. Ausgenommen sind die Kosten für bereits individuell beschafftes Fremdhaar oder sonstiges Material, soweit dieses nicht anderweitig verwendbar und nicht rückgabefähig ist; das Material wird dem Kunden in diesem Fall ausgehändigt.
(2) Erscheint der Kunde nicht oder sagt er nicht fristgerecht ab, wird die Anzahlung auf den Anspruch nach Ziffer 8 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen angerechnet. Ein danach verbleibender Restbetrag wird unverzüglich erstattet. Ein ersatzloser Verfall der Anzahlung findet nicht statt.
(3) Kommt der Vertrag aus Gründen nicht zur Durchführung, die der Salon zu vertreten hat, wird die Anzahlung vollständig erstattet.
(4) Rückzahlungen erfolgen auf demselben Weg, auf dem die Zahlung eingegangen ist, sofern mit dem Kunden nichts anderes vereinbart wurde. Entgelte werden dem Kunden hierfür nicht berechnet.
6. Widerrufsrecht
(1) Das gesetzliche Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen bleibt unberührt. Es gilt die Widerrufsbelehrung für Dienstleistungen (Anhang A).
Anhang E – Ergänzende Bedingungen für den Gutscheinshop
Gilt für den Erwerb von Wertgutscheinen über den Online-Gutscheinshop.
1. Geltungsbereich
(1) Diese ergänzenden Bedingungen gelten für den Erwerb von Wertgutscheinen über den Online-Gutscheinshop der Schnittmanufaktur Patricia Pohl & Jonas Ilg GbR.
(2) Ergänzend gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Salons, insbesondere Ziffer 14 (Gutscheine). Bei Widersprüchen gehen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor.
2. Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Gutscheine im Gutscheinshop stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot abzugeben.
(2) Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Erwerb des ausgewählten Gutscheins ab. Der Vertrag kommt mit Zugang der Bestellbestätigung des Salons in Textform zustande.
(3) Vor dem Absenden der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben zur Kenntnis nehmen und berichtigen (§ 312i Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB). Die den Bestellvorgang auslösende Schaltfläche ist als zahlungspflichtig gekennzeichnet (§ 312j Abs. 3 BGB).
(4) Der Vertragstext wird gespeichert und dem Kunden zusammen mit diesen Bedingungen, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Widerrufsbelehrung in Textform übermittelt (§ 312f Abs. 2 BGB). Vertragssprache ist Deutsch.
3. Gegenstand und Übermittlung
(1) Gegenstand des Vertrags ist ein Wertgutschein über den vom Kunden gewählten Geldbetrag. Der Gutschein ist an beiden Standorten des Salons für sämtliche Dienstleistungen und Waren einlösbar.
(2) Der Gutschein wird dem Kunden nach Zahlungseingang unverzüglich per E-Mail an die im Bestellvorgang angegebene Adresse übermittelt. Ein Versand auf dem Postweg erfolgt nicht.
(3) Der Kunde ist für die Richtigkeit der angegebenen E-Mail-Adresse verantwortlich. Bei erkennbar fehlerhafter Angabe übermittelt der Salon den Gutschein nach Rücksprache erneut.
4. Preise und Zahlung
(1) Der Kaufpreis entspricht dem Nennwert des Gutscheins. Zusätzliche Kosten fallen nicht an.
(2) Die Zahlung erfolgt über PayPal, Kreditkarte, Girocard und Klarna. Die Abwicklung erfolgt über die Zahlungsdienstleister Stripe, PayPal und Klarna. Der Salon speichert keine Zahlungsdaten des Kunden.
(3) Für die Nutzung der angebotenen Zahlungsarten wird kein gesondertes Entgelt erhoben (§ 270a BGB).
(4) Der Kaufpreis ist mit Abschluss des Bestellvorgangs fällig.
5. Gültigkeit, Einlösung und Restguthaben
(1) Für Gültigkeitsdauer, Übertragbarkeit, Restguthaben, Barauszahlung sowie Verlust und Sperrung gilt Ziffer 14 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
(2) Klarstellend gilt: Der Gutschein unterliegt der regelmäßigen gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren, beginnend mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem er ausgestellt wurde (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Eine kürzere Einlösefrist wird nicht vereinbart. Ein Restguthaben verfällt nicht.
(3) Die Einlösung setzt eine Terminvereinbarung nach Ziffer 2 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen voraus. Ein Anspruch auf einen bestimmten Termin besteht nicht.
6. Widerrufsrecht
(1) Dem Kunden steht als Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 1 in Verbindung mit § 355 BGB zu. Es gilt die Widerrufsbelehrung für Gutscheine (Anhang B).
(2) Das Widerrufsrecht erlischt nicht dadurch, dass der Gutschein dem Kunden bereits per E-Mail übermittelt wurde.